Loading...
<< zurück
13.11.2013#

Amtliches

Achtung: Neues Urteil zur Impressums-Angabe bei Facebook Pages

pic_hh_berlin_paragraph

Immer wieder kommt das leidliche Thema der korrekten Impressum-Angabe auf, welche nach dem Telemediengesetz vor allem für kommerzielle Seiten verpflichtend sind. Nach dem eine ähnliche Problematik vor Jahren für Ebay-Verkäufer zum Spießroutenlauf wurde, hat sie sich nun auf Facebook-Seiten verlagert.

Kommerzielle Facebookseiten sind auf jeden Fall in der Pflicht, die Impressumsangaben nach TMG (Telemediengesetz) für alle User leicht erkennbar und unmittelbar auffindbar anzugeben. ImKlartext heißt das, laut OLG sollte das Impressum mit 2 Klicks erreichbar sein. Da Facebook selbst dafür keine entsprechende Funktion liefert, wurde das Impressum bisher von den Seitenbetreibern auf unterschiedliche Weise angegeben. Das führte allerdings immer wieder zu Abmahnungen und Urteilen, da die Umsetzung der Impressum-Angaben nicht den Anforderungen des TMG entspricht.

Während Einige es mit den Favoriten-Reitern versuchten, die sich durchaus als eine Navigation verwenden lassen, haben andere die Impressumsangaben im Infobereich der Seiten verlinkt. Insbesondere da sich die Desktopansicht von Facebook von der Darstellung auf mobilen Geräten unterscheidet, war von der Methode mit Reitern abzuraten. So galt bislang die Angabe im Info-Bereich als guter Tipp. Aktuelle Layoutänderungen seitens Facebook, machen nun aber auch diese Lösung für die Impressum-Angabe zunichte.

Unter der Seite allfacebook.de wurden bisher die verschiedenen Möglichkeiten zu Impressums-Angabe diskutiert und Lösungen angeboten. Es empfiehlt sich folgenden Artikel zu lesen: Mit 5 Schritten zum sicheren Facebook-Impressum

Wichtig für Freiberufler!

Neben Facebook-Seiten müssen auch persönliche Facebookprofile, die zumindest teilweise für geschäftliche Zwecke eingesetzt werden, über ein Impressum verfügen. Das ist vor allem bei Freiberuflern der Fall, die dort für ihre Leistungen werben oder auf geschäftliche Blogbeiträge verlinken. Es bleiben letztendlich kaum Möglichkeiten, mit den regulären Facebookprofil-Seiten den Ansprüchen des OLG gerecht zu werden. Allfacebook rät zwar in einem Artikel, wie man sich absichern kann, ein Restrisiko bleibt. So kann man im sichersten Fall wohl am besten davon absehen, das Facebookprofil gewerblich zu nutzen!